Interclub National A in Switzerland/Interclub Nati A Schweiz

Mission accomplished - expectations exceeded


The TC Hörnli Kreuzlingen missed a single point against Stade Lausanne to qualify for the finals this weekend. But the goal to stay in the NLA is accomplished.
 

Marie-Theres Brühwiler
 

Tennis. Not even the wildest optimists expected the team in the top four before the final round of the NLA-Interclubs 2015. Despite the loss from Chiara Grimm (N3.29), and also Simona Waltert (N3.36) they made very good matches and a great end result. Leonie Küng (N3.33) took over her new role once again brilliantly. "Leonie's attitude and her performance was simply sensational," says coach Ralph Zepfel. Even against the clearly older player Sarah Ottomano (N2.14) the 14-year old player kept everything open until the last points, even though she twisted her ankle on Sunday. As well, Lea Magun (R2) who had to step in for Chiara Grimm did a great match against the much better ranked player Margaux Deagostini (N2.21).

By a hair missed the Sensation

Nina Stadler (N2.18) who played against Estrella Cabeza Candela (N2.12) expectedly with no chance lost, the encounter between the Hörnli team leader Laura Siegemund (N1.4) and Fed Cup player Viktorija Golubic (N1.7) was very exciting until the end. Siegemund lost in three sets and lost for the first time in the NLA Interclub 2015. In the two doubles Kreuzlingen and Lausanne both gained one point each. If GC-Geneva Country Clubs player wouldn't get injured, TC Hörnli Kreuzlingen would have been in the finals. The team that finishes with 5th place with a four point lead over Locarno and just a three point s behind of third placed Lausanne, they need to be more than satisfied. "We have managed to staying in the top league and young players have been able to gain valuable experience," concluded the clearly satisfied coach Ralph Zepfel. The Swiss champion title will be awarded this weekend in Winterthur.

Team TC Hörnli

Team TC Hörnli

Mission erfüllt – Erwartungen übertroffen

Der TC Hörnli Kreuzlingen hat gegen Stade Lausanne die Qualifikation für die Finalrunde vom kommenden Wochenende um einen winzigen Punkt verpasst. Den angestrebten Verbleib in der NLA hat sich das jüngste Team der Liga jedoch souverän gesichert.

Marie-Theres Brühwiler

Tennis. Nicht einmal die kühnsten Optimisten erwarteten vor der letzten Runde des NLA-Interclubs 2015 den TC Hörnli im Spitzenquartett. Das mit Abstand jüngste Team des Oberhauses war die Überraschungsmannschaft der Liga. Und dies obwohl die Thurgauerinnen über weite Teile auf die angeschlagene Chiara Grimm (N3.29) verzichten mussten und überdies in der letzten Auswärtsrunde gegen Stade Lausanne auch Simona Waltert (N3.36) nicht mehr zur Verfügung stand. Leonie Küng (N3.33) übernahm ihre neue Rolle jedoch einmal mehr bravourös. „Leonies Einstellung und ihre Leistungen auf dem Platz waren schlicht sensationell“, lobt Coach Ralph Zepfel. Auch gegen die deutlich routiniertere Sarah Ottomano (N2.14) hielt die durch einen Fehltritt am Sonntag leicht handicapierte 14-Jährige das Spiel über lange Zeit offen. Dass wie auch in der Partie der im letzten Moment als Ersatzspielerin dazu gestossenen, ebenfalls aufopfernd kämpfenden, Lea Magun (R2) gegen Margaux Deagostini (N2.21) die Favoritin das bessere Ende für sich behielt, schmälert den positiven Eindruck der jungen Spielerinnen in keiner Weise.

Um ein Haar die Sensation verpasst

Derweil Nina Stadler (N2.18) gegen Estrella Cabeza Candela (N2.12) nicht unerwartet chancenlos blieb, war die Begegnung zwischen der Hörnli-Teamleaderin Laura Siegemund (N1.4) und Fed-Cup-Spielerin Viktorija Golubic (N1.7) bis zum Ende hochspannend. Siegemund verlor in drei Sätzen und musste sich im NLA-Interclub 2015 im Einzel erstmals geschlagen geben. In den beiden Doppeln gewannen Kreuzlingen und Lausanne je einen Punkt. Wäre beim Duell GC gegen Geneva-Country Club nicht Verletzungspech dazugekommen, hätte der TC Hörnli Kreuzlingen wohl trotz der 1:5-Niederlage in Lausanne den Platz unter den ersten vier halten können und damit den Einzug in die Finalrunde geschafft. Realistisch gesehen muss das Team, welches das Unterfangen Interclub 2015 mit vier Punkten Vorsprung auf Locarno und nur drei Punkten Rückstand auf das drittplatzierte Lausanne auf dem fünften Platz beendet, mit der Saison aber mehr als zufrieden sein. „Wir haben den angestrebten Liga-Erhalt souverän geschafft und junge Spielerinnen haben wichtige Erfahrungen sammeln können,“ resümierte der sichtlich zufriedene Coach Ralph Zepfel. Der Schweizer Meistertitel wird am kommenden Wochenende in Winterthur vergeben.