10'000 ITF Heraklion Greece/10'000 ITF Heraklion Griechenland

Right after I turned 14 (21. Oct. 2014) I played my first WTA USD 10000 tournaments in Heraklion, Greece. In the qualification in my first tournament, in the 2. round I won against the Russian player Vasilisa Aponasenko (WTA 1167) in two sets 7:5 6:2. The same day I had to play my last qualification round against Valeria Patjuk from Israel which I lost in a tough battle 6:3 6:3. Therefore I won my first WTA prize money...29 Euro. In the second tournament I also played my 2nd round qualifying, but this time against a Australian player, Jelena Stojanovic (WTA 1083) which I won 6:1 6:7 6:2. The following day, though I was sick, I had a very good battle against 25 years old Serbian player, Nevena Selakovic (WTA 1083) in the 3rd round which I lost in the end, 3:6 6:4 3:6. In this match my opponent was quite often not playing fair and this caused the match to turn to my opponents advantage in a couple of important moments. I was very surprised that I was able to win rounds against WTA ranked players and to give tough fights on the court to experienced WTA players in these two tournaments.

Unmittelbar nachdem ich 14 Jahre alt geworden bin, war es mir nach WTA Regeln erlaubt zwei Turniere in Heraklion Griechenland, auf der weltweit höchsten Stufe WTA mit einer Dotierung von USD 10000 zu spielen. In der Qualifikation des ersten Turniers besiegte ich in der 2. Runde gleich die Russin Vasilisa Aponasenko, die weltweit als WTA Nr. 1167 geführt wird in zwei Sätzen 7:5 6:2. In der gleich anschließend gespielten letzten Qualifikationsrunde war dann die Israelin Valeria Patjuk nach zähem Kampf etwas stärker als ich und gewann 6:3 6:3. Somit konnte ich mein erstes Preisgeld von...Euro 29 (nach Abzug der Quellensteuer von 23 %) gewinnen. In der folgenden Qualifikation zum zweiten Turnier gelang mir ebenfalls in der zweiten Runde sogar ein Sieg mit 6:1 6:7 6:2 gegen die WTA 1083 klassierte Jelena Stojanovic aus Australien. Obwohl ich von einer Grippe geschwächt war lieferte ich in der letzten Runde der Qualifikation der 25-jährigen Serbin Nevena Selakovic WTA 1015 einen sehr harten Abnützungskampf, den ich am Ende 2:6 6:4 4:6 verlor. Zu diesem Match ist noch zu sagen, dass die Sportlichkeit der Gegnerin (jede Spielerin entscheidet auf ihrer Platzseite) und die Leistung des dann beigezogenen Schiedsrichters nicht über alle Zweifel erhaben waren. In vielen entscheidenden Punkten waren die Spielfeldbegrenzungen und der Landepunkt von meinen Bällen für meine Gegnerin nicht klar wahrnehmbar. Auch diese Erfahrungen und der Umgang damit sind wichtig und es war schon eine große Überraschung, dass ich auf diesem Niveau überhaupt zu siegen vermochte.

 

 

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